2008-03-21

Zurück in der Virtualität

Von KEW @ 15:27 [ Der kleine Schelm ]

Nach langer Reise durch die Realität bin ich zurück in der virtuellen Welt. Die Realität war direkt, hart, mal warm, dann wieder kalt, hell und dunkel, feucht, doch auch sanft und zart, heftig, voller Energie, manchmal auch träge, langweilig, mühsam, dann wieder voller Überraschungen, verblüffend, überwältigend, v.a. aber real... nun bich ich doch zurück. Die Kommentare, die auch nach Monaten noch reinkommen, haben mich bewogen, jetzt und hier zurückzukehren. Ob es eine Flucht ist? Ich weiss es nicht. Ob man hier tatsächlich jemanden kennenlernen kann? Ich weiss es nicht. Ob es mehr wird, als eine Anhäufung von egozentrischem Geschreibsel? Auch das weiss ich nicht.

An mir soll es nicht liegen, ich bin weiterhin offen, neugierig und immer etwas auf der Suche nach unkonventionellen Ansichten, neuen Ideen - nach allem Interessanten eben. So will ich es wieder versuchen, werde wieder durch die Strassen des Netzes wandern und von meinen Erlebnissen berichten, hoffentlich finden sich wieder Menschen, die Abschnitte des Weges mit mit zurücklegen werden.


2007-01-03

M-Maybe

Von KEW @ 10:32 [ Frauen in Zürich ]
M-Maybe

Roy Lichtenstein - M-Maybe


2006-12-30

Blind Date

Von KEW @ 14:22 [ Frauen in Zürich ]

Bin wieder im Land und dachte ich schau mal rein...

Ich habe inzwischen eine sehr nette Frau kennengelernt und hätte deshalb wieder viel Gesprächsstoff zum Blogthema.

Will mich aber zuerst sammeln und neu orientieren.

Die Zeit ist noch nicht reif. 


2006-11-08

Schöne Frau Merkel

Von KEW @ 13:38 [ Frauen in Zürich ]

Da mir bis zu meiner Abreise noch etwas Zeit bleibt, kann ich mich nochmals über Themen auslassen, die mich zu Beginn interessierten: Die Merkmale optischer Schönheit (bei Frauen). Es gibt zwei Hauptfaktoren. Das Gesicht einer Frau sollte dem Gesicht eines Kindes gleichen. Alle finden Kindergesichter automatisch herzig. Das repräsentiert die Jugendblüte, die Frische, das Unverbrauchte, das Naive, das Vertrauen. Die Merkmale sind also: grosser Kopf, reine Haut, grosse helle Augen, blonde Haare (Kinder haben oft hellere Haare). Zweites Merkmal ist demgegenüber die Reife, also eher das Gegenteil des Kindchenschemas. Das bedeutet keine Pausbacken, sondern hohe Wangenknochen. Diese Thesen stammen übrigens nicht von mir, sondern sind Resultate aus diversen psychologischen Studien.

Dann wollen wir mal sehen. Der Photoshop macht's wie immer möglich.

Man nehme eine Frau, die durchschnittlich ausschaut, z.B. Frau Merkel.

Merkel prä

Jetzt die Augen etwas grösser und weiter auseinander, die Falten etwas glätten und Hautunreinheiten wegretouchieren, das Gesicht etwas länger, usw. Und schon ist es geschafft: 

Merkel post

Na ja.


2006-11-03

Ein Leben - ein Segment

Von KEW @ 20:59 [ Der kleine Schelm ]

...und dann wird man erwachsen, ein Handschlag vom Lehrer, der Vater klopft einem stolz auf die Schulter. Man hat es geschafft, die Reifeprüfung. Vorbei ist die Jugendzeit, man ist kein Unmündiger mehr. Die ganze Welt steht einem offen. Man hat grosse Pläne, die Möglichkeiten sind unerschöpflich. Man hat das Gefühl mit allen Wassern gewaschen zu sein, und hat die Wahrheit gepachtet. Niemand kann einem noch etwas beibringen, schliesslich hat man die Schule hinter sich. Das Leben kann kommen. Man geniesst die grosse Unabhängigkeit, das Leben in der WG, weit weg von zu Hause. Man ist furchtbar originell, extravagant und natürlich unkonventionell und alternativ. Kampf dem Establishment, das gute Bürgertum verkörpert das Versagen, den Verrat an den Idealen. Die Gesellschaft ist korrupt, alles wird durchs Geld regiert. Vorbilder gibt es keine.

Die Liebe bekommt eine neue Dimension. Man kann sich ausserhalb des Elternhauses treffen, die Nacht zusammen verbringen. Ferien zusammen in Amerika und Japan, 3 Monate in Australien unterwegs. Es ist traumhaft schön. Hier möchte man ewig bleiben. Abends lange weg bleiben, zusammen zu viel trinken, die ganze Nacht durchtanzen, keiner der einem sagt, was zu tun ist.

Das Studium beginn, jetzt gehört man dazu. Man wird Jurist, Mediziner, Ingenieur. Man fragt sich zwar, weshalb man das alles lernen muss. Man will ja nicht Theoretiker werden, man will später mal innovativ sein, sicher nicht so wie die übrigen faden Gestalten enden. Der Dozent ist ein Langweiler mit seinen grauen Hosen, die auch noch zu kurz sind. Auch die Hornbrille entspricht nicht der heutigen Mode, typisch Fachtrottel. Das wird einem sicher nie passieren. Abends steigt die grosse Party, man trifft sich mit den Freunden aus dem Praktikum. Man lästert tüchtig ab, alles ist schlecht. Wenn man selber an der Macht wäre, würde man alles ganz anders machen.

Die Wochenenden verbringt man mit der Freundin, man hat ein neues Hobby gefunden, man kocht zusammen. Man kocht die Rezepte von Jamie Oliver, die gelingen immer, machen Spass, sind cool. Dazu eine gute Flasche Wein, das Betrunkensein gibt einem ein gutes Gefühl. Man lacht über die Eltern, die Cervelats panieren oder altes Brot in Eiern tränken und fritieren. Lächerlich. Kulinarisch ist man ausgeschlafen, man weiss, wo es die besten Sushi, den besten Kebap, den besten Espresso der Stadt gibt. Auch beim Wein kann man mitreden, die Chilenen kommen immer mehr auf. Besonders der Jahrgang 2003.

Die Politiker nerven. Diese grauen, fetten Herren. Dieser Blocher! Unglaublich, dass da niemand einschreitet. Die Schweiz isoliert sich immer mehr, wir sind doch keine Rassisten! Selber würde man alles besser machen, wenn man Politiker wäre, auch auf die Stimmen der Jugendlichen und der Studenten hören. Alle müssen integriert werden, das versteht sich von selbst. Man ist besonders liberal, alle Randgruppen sind einem besonders nah. Man hat auch viele schwule Freunde, immer schon gehabt.

Das Liz ist heavy, das Staatsexamen fordert, die verlangen Unmenschliches! Aber man schafft es doch und ist stolz auf die Leistung. Jetzt hat man einen Abschluss, der was gilt! Auch in Amerika ist der was wert! Vorbei ist jedoch das lustige Studentenleben, jetzt beginnt der Ernst des Lebens. Die erste Stelle. Schön, wenn man endlich Geld verdient! Jetzt kann man aus der WG ausziehen, eine eigene Wohnung nehmen, mit der Freundin zusammenziehen. Die Wohnung kann man jetzt origineller einrichten, das "Billy"-Gestell aus der IKEA kann man getrost wegwerfen. Man kann sich jetzt im Interio mit Möbeln versorgen. Schön, dieses Leben!

Aber behandelt wird man von den Chefs wie ein Schüler. Man hat doch nicht 12 Jahre Schule und 6 Jahre Studium absolviert, um diese Sklavenarbeit zu verrichten! Die Chefs wissen gar nicht, was man alles leistet! Sie wollen sowieso nur abzocken, und es dem Nachwuchs schwer machen. Man muss wieder unten durch. Wenn man selber Chef wäre, würde man es viel besser machen. Der Chef ist sowieso ein Widerling, völlig altmodisch.

Privat werden Entscheidungen gefällt. Die Freundin will nicht ewig nur Freundin sein. Man kann ja nicht immer sprunghaft sein, muss sich im Leben entscheiden. Man wählt die Frau fürs Leben. Die Hochzeit, das gibt ein grosses Fest. Alle werden eingeladen, das ist der schönste Tag des Lebens. Und schon bald ist ein Kind unterwegs. Jetzt muss man schauen, wo man bleibt. Das ist jetzt ernst, man hat Verantwortung. Für ein Kind muss man sorgen, es soll es gut haben im Leben. Wie haben das die eigenen Eltern früher gemacht? Eigentlich waren die Eltern ganz o.k., sie haben einem gut erzogen, man hat eine schöne Kindheit gehabt. So will man sein eigenes Kind auch erziehen. Schön, wenn die Eltern auch zwischendurch das Kind hüten, denn die Arbeit ist anstrengend. Beruflich will man ja auch weiterkommen, das Kind soll nicht die Karriere bremsen. Ausserdem muss man ja Geld verdienen, man muss Steuern bezahlen, auch die Kinderkrippe kostet unerhört viel Geld. Dann noch die Krankenkasse, diese Halsabschneider, die 3. Säule... Zwischendurch will man sich ja auch noch etwas leisten können, schliesslich hat man studiert. Man wird von Staat abgezockt, gerade in der Phase, in der man das Geld am nötigsten hätte. Sollen sie doch die Rentner härter dran nehemn, die haben sowieso zuviel Geld.

Auch die Jungen kann man nicht mehr verstehen. Mit 10 Jahren schon ein Handy und Markenjeans! Als man selber jung war, hatte man keine solchen Dinge. Das eigene Kind soll mal nicht so verwöhnt werden....

Und spätestens da muss man begreiffen, dass es im Leben immer gleich läuft. Es spielen sich immer dieselben Mechanismen ab. Die eigene Not ist ungerecht gegenüber dem Glück der andern. Man ist selber der ärmste, man ist benachteiligt. Und wie originell und einzigartig man auch sein möchte, man ist doch nur ein kleiner Wicht in der grossen Gesellschaft. Und das Leben läuft immer gleich weiter, man macht es so, wie es auch die Eltern schon machten, auch wenn man sich vorgenommen hat, es anders zu machen. Man wird ein Teil der Gesellschaft, man wird zu einer Person, die man früher nie werden wollte. Aber man muss ja, man wird dazu gemacht. Und wenn man die "Alten" betrachtet, kann man genau sehen, wie man selber einmal enden wird.

Und auch wenn man das Gefühl hat die Wahl zu haben, hat man keine.

Wenn das Leben einer Fahrt in einem Auto mit undurchsichtiger Windschutzscheibe gliche, und man einfach drauflos fahren würde, dann würde man am Schluss beim Blick aus der Heckscheibe staunen, wie gerade man gefahren ist.

Man verhält sich so, wie es auch die andern machen, und zusammen ist man die Gesellschaft. Der Traum des Aussergewöhnlichen brennt nur auf kleiner Flamme, tief drinnen, und man sehnt sich nach Geschichten von Menschen, die ausgestiegen sind, die es anders gemacht haben, weil man selber unfähig ist auszubrechen. Man liest Bücher, Magaziner, Klatschspalten. Die Geschichten anderer sollen einem darüber trösten, dass man selber nichts gewagt hat.

Und deshalb gehe ich jetzt weg, ein neuer Start. Keine Lust auf ein vorbestimmtes Leben. Es wird ein langer und hoffentlich auch schöner Weg werden. Aber auch wenn es hart wird, und auch wenn ich scheitere, wichtig ist, dass ich es gewagt habe.

 

 

 


2006-10-26

Sloggy Skandal

Von KEW @ 15:40 [ Frauen in Zürich ]

Bin zurück aus südlichen Landen...

Während die Sloggy Werbung in der Schweiz einen kleinen Skandal auslöste, nicht nur weil sie besonders freizügig war, sondern auch weil auf dem Bild - wie bald zugegeben wurde - die Beine der Frauen künstlich gedehnt wurden, scheinen die Graphiker unserer südlichen Nachbarn den Effekt auf die Spitze treiben zu wollen.

Meiner Meinung nach bemerkt man den Schwindel aber bald, wenn man sich genau achtet.

sloggy


2006-10-12

Grosse Frau, kleiner Bub

Von KEW @ 14:14 [ Frauen in Zürich ]

Ich erinnere mich noch genau an ein einschneidendes Jugenderlebnis, das mich traumatisierte, ohne dass ich das zuerst bemerkt hätte. Zwar habe ich es nun schon lange überwunden (oder doch nicht ganz?), doch finde ich es immer noch interessant darüber nachzudenken. Es passierte alles damals beim Wechsel von der Primarschule in die Oberstufe...

Bis zur 6. Primarschule war alles ganz einfach. Es gab Buben und Mädchen, man hat zusammen gespielt, die Mädchen waren gute Kumpels, alles war sehr unverkrampft. Ich dachte, das würde immer so bleiben. Falsch!

Als ich in die Oberstufe wechselte, kam ich in eine Klasse, die neben 8 anderen Knaben noch 7 erwachene Frauen umfasste. Wie konnte sowas passieren? Es war, wie wenn ich 3 Klassen übersprungen hätte. Ich war dünn, klein, hatte eine hohe Stimme und trug noch Kleider meines älteren Bruders. Die Frauen waren eben Frauen, mit allem drum und dran. Da war nichts mehr mit spielen, zumindest nicht mit dem, was ich damals unter Spiel verstand.

Blöde Pubertät! Die Natur ist hinterhältig und gemein. Wieso müssen die Mädchen schon Jahre früher diese Entwicklung durchmachen? Zwar holte ich nach einigen Jahren mächtig auf und war dann grösser als die Frauen, wenigstens von Aspekt her wurde ich zum Mann. Trotzdem hatte ich noch Jahre lang das Gefühl ein kleiner Bub zu sein, und verhielt mich auch so. Die Frauen verunsicherten mich, sie waren so "erwachsen". Es ging nicht nur mir so. Es scheint, dass Männer länger Buben bleiben, eben nicht nur körperlich, sondern vor allem psychisch. Das Kind im Manne.

Zum Glück gibt es Frauen, die diesen männlichen Zug mögen, sonst hätten viele Männer (und auch ich) ausgespielt. Aber es hat lange gedauert bis ich durchblickte, zu lange fast. 


2006-10-09

Brombeer Viagra

Von KEW @ 13:22 [ Men's Health ]

Neuste Erkenntnisse aus dem renommierten Wissenschaftsjournal Men's Health!

Dunkle Beeren wie z.B. Brombeeren (die besonders), Holunder oder auch Heidelbeeren enthalten viel Anthocyanin. Diese ultrastarken Antioxidantien binden freie Radikale im Blut und sorgen so für einen hohen Stickstoffoxid (NO)-Spiegel im Blut. Da der hohe NO-Gehalt massgeblich für die Erektionsfähigkeit beim Mann verantwortlich sei, gebe der Konsum der genannten Beeren (wenn man ca. 15kg davon isst) eine dauerhafte Erektionsgarantie, der Wirkung von Viagra vergleichbar.

Wie bin ich für diese neuste wissenschaftliche Erkenntnis aus gross angelegten Studien dankbar! Gut, das das mal jemand herausgekriegt hat! Jetzt wird mir auch klar, weshalb es bei mir vor ca. einem Jahr morgens bei der Arbeit mit einer Kollegin zu einem peinlichen Missverständnis gekommen ist. Ich erinnere mich genau, dass ich damals am Morgen besonders viel Brombeermarmelade aufs Brot geschmiert habe.

Von nun an werde ich mich auf Erdbeer- und Himbeermarmelade beschränken. Brombeermarmelade sollte aber nur noch mit Packungsbeilage verkauft werden dürfen. Zu Risiken und Nebenwirkungen frage man den Arzt oder Apotheker, oder natürlich das Men's Health.


2006-10-07

Instant Sushi

Von KEW @ 12:23 [ Kochrezepte für Singles ]

Es ist an der Zeit, dass wieder einmal gekocht wird. Die japanishe Küche, insbesondere Sushi, liegt zur Zeit ziemlich im Trend. Obwohl die Ausbildung zum Sushi-Meister bis zu 4 Jahre dauert, und es eigentlich ein Frevel ist, Sushi zu Hause selber zuzubereiten, sollte man sich dieses Rezept nicht entgehen lassen. Es eignet sich besonders auch für's erste Date, da die Sushi schnell zubereitet sind (beim Date will man nicht zu lange Zeit in der Küche verbringen müssen), und man mit ein paar gekonnten Sushi-Röllchen die Angebetete vortrefflich beeindrucken kann.

Wer sich schon einmal als Sushi-Koch versucht hat weiss, dass es nicht einfach ist den Klebereis (der gerne an den Fingern kleben bleibt) in die rechte Form zu bringen. Deshalb hier ein einfaches Rezept, das immer gelingt (weil kein Reis benötigt wird).

Zutaten:

  • Fischstäbchen
  • Nori-Blätter
  • Wasabi, soy sauce, japanese pickles

sushi1

Zubereitung

Die Nori-Blätter ganz leicht befeuchten und um die rohen Fischstäbchen wickeln. Fertig!

Tip: In der japanischen Küche zählt die Präsentation der Speisen mindestens gleich viel wie die Zubereitung, sodass man sich beim Anrichten besonders viel Mühe geben sollte.

sushi2

Getränkempfehlung:

Zum Einstimmen trinke man Umeshu auf Eis, zu den Sushi eignet sich ein kühles Bier (Asahi, Sapporo, Kirin), zum Abschluss geniesse man einen warmen Sake aus dem Holzkistchen.

Viel Spass und guten Appetit!


2006-10-05

Schönheitsideal im Wandel der Zeit

Von KEW @ 08:50 [ Frauen in Zürich ]

Ein Nachtrag zur vorangehenden Diskussion. Unser heutiges Schönheitsideal ist auch Ausdruck des Überflusses. Wir müssen keine Hungersnot fürchten, und können es uns leisten dünn zu sein. Bei Völkern mit existentielleren Sorgen und knappen Resourcen ist es eher erstrebenswert einige Reserven für harte Zeiten anzulegen. Jeder kennt die Fruchtbarkeitsgöttinnen prähistorischer Kulturen:

Fruchtbarkeitsfrau

Die Proportionen entsprechen nicht mehr unbedingt unserer Idee von Schönheit. Aber modernste Computertechnologie macht's möglich, die Steinzeitfigur in unsere Schablone zu pressen. Demnach müsste die Göttin heute etwa so gemeisselt werden:

Spargelfrau

Miss World -40000 vs. Miss World 2006

Nur so nebenbei: Ich finde es interessant, dass fast allen Artefakten, die von Archäologen zu Tage gefördert werden, religiöse Bedeutung zugeschrieben wird. Es ist meiner Meinung nach gut möglich, dass das oben abgebildete Figürchen keine Schönheitsgöttin darstellte, sondern einem profaneren Zweck diente. Ich behaupte, dass Steinzeitmann sich damit gerne mal zur Inspiration aufs Steinzeit-WC zurückzog. Würde man in ferner Zukunft eine heutige Kultur ausgraben, wäre es auch viel wahrscheinlicher einen Playboy zu finden als eine Bibel. Wieso sollte es damals anders gewesen sein als heute?


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